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LIVE AT HAMMERSMITH - Whitesnake

Eines der ersten offiziellen Live-Zeugnisse

Die Geschichte dieses Albums beginnt mit der Veröffentlichung mit der ersten vollständigen LP der Band. Im Oktober ˋ78 wurde TROUBLE veröffentlicht. Ende des Monats ging es auf Live-Tour. Bis zum Jahreswechsel wurden Konzerthallen in Großbritannien gebucht.

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Ab Februar ging es nach Deutschland und dem Rest von Europa. Zum Ende der Auftritte in England liefen die Bänder im Londoner Hammersmith Odeon am 23.11.1978 mit. Die Band präsentierte sich mit eigenen Songs und mit Restern von Deep Purple.

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Nachdem die Band gebührend angekündigt wurde startet nach einem kurzen Krach-Intro "Come On". Von der EP SNAKEBITE stammend eignete sich dieser Titel gut für den Einstieg. Die Band spielt hart und richtig schlüssig. 

 

Weiter geht es mit "Might Just Take Your Life". Einst mit Ritchie an der Gitarre klang das Teil anders. Das soll kein Tadel sein. Bernie Marsden übernimmt auch kurz den Leadgesang (auch Backroud). Die Band breitet den Song stark auf der Bühne aus. Allerdings klingen die Gitarren nicht wirklich toll. 

 

Mit "Lie Down" sind wir beim aktuellen Album. Gleich hier merkt man wie dynamisch alles klingt. Die Band spielt befreit. Gitarre und Piano bestimmen lange die Zeit. 

 

Dann hört der geneigte Fan die erste Live-Version von "Ain't No Love In The Heart Of The City". Auch ich kannte den Song vorher nicht. SNAKEBITE hörte ich erst später. Dieser Song entfaltet erst seine Größe, wenn er von vielen Kehlen vor der Bühne zurückgeworfen wird. David im "Zwiegespräch mit dem Publikum"; das begeistert immer wieder. So stelle ich mir eine tolle Live-Mucke vor. Beim ersten Hören hatte ich Gänsehaut. 

 

Beim Original-Album musste man nach dem Ende der Publikums-Beteiligung den schwarzen Diskus drehen. Es ging mit dem Titelsong des aktuellen Albums weiter. "Trouble" beginnt langsam im Orgelbett. David klingt einfach toll. 

 

An "Mistreated" kann sich wohl jeder Fan erinnern. Die einstige Vorzeigeballade auf BURN wurde oftmals in den Nachfolgebands gespielt. Wer zu David Coverdale ging war nicht eher zufrieden bis der letzte Ton davon verklungen war. Erstaunlich gelassen blueste die Besetzung durch das Teil.

 

Wie auch immer, Dank dieser Konserve findet der Hörer hier einen der frühen Auftritte der Band. Schon aus diesem Grunde ist der Genuss der schwarzen Scheibe fast schon Pflicht. Die Band wirkt frisch und ungezwungen. David Coverdale singt richtig toll. 

 

Diese Aufzeichnung mit den ursprünglichen Drummer, David Dowle ist nicht vollständig. Wir hören nur einen Querschnitt. Das liegt an der begrenzten Aufnahmefähigkeit einer LP. Man musst halt auswählen. Erst 2020 konnte man einen vollständigen Abend verfolgen. In diesem Jahr erschien der Mitschnitt aus Brighton vom 01.11.1978. Doch das ist wieder eine neue Geschichte. 

 

Das Album wurde am japanischen Markt vertrieben. In den restlichen Teilen der Welt fand es der geneigte Fan auf der Doppel-LP-Version von Live... In The Heart Of The City. Hier gab es diese Konserve auf der zweiten LP als Zulage vom Konzert aus dem Jahre 1980. 

 

Ich persönlich kenne diesen Mitschnitt von dieser Doppel-LP. Erst im Rahmen der Nachforschungen erfuhr ich vom Umstand, dass es diesen Live-Auftritt im Grunde als einfache LP im japanischen Raum auch noch gab. 

 

Den Hörer erwartet nach dem Auflegen der Scheibe einfach starke Musik einer Band, welche immer ein wenig im Schatten Deep Purple stand. Leider geht so ein wenig unter, dass der damalige Drummer durchaus in die Band passte. 

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